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Das Käthchen von Heilbronn

Thalia Theater

Schauspiel
DI | 21.03.2017 | 19:30 | clock 180 Minuten Tickets  

Zum 25. und letzten Mal

Kostüme Dagmar Bald | Regie Bastian Kraft | Video Peter Baur | Musik Arthur Fussy | Bühne Peter Baur | Autor Heinrich von Kleist | Dramaturgie Beate Heine | Darsteller (Käthchen) Birte Schnöink | Darsteller (Der Kaiser) Christoph Bantzer | Darsteller (Friedrich Wetter, Graf vom Strahl) Jens Harzer | Darsteller (Gräfin Helena / Ein Köhler ) Marina Wandruszka | Darsteller (Graf Otto von der Flühe / Maximilian, Burggraf von Freiburg / Der Rheingraf vom Stein) Matthias Leja | Darsteller (Rosalie) Sandra Flubacher | Darsteller (Gottschalk) Sebastian Zimmler | Darsteller (Georg von Waldstätten / Eginhardt von der Wart / Ritter von Thurneck / Gottfried Friedeborn / Häscher) Steffen Siegmund | Darsteller (Kunigunde von Thurneck) Victoria Trauttmansdorff | Darsteller (Theobald Friedeborn) Wolf-Dietrich Sprenger
Die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit sind in Kleists großem historischen Ritterspiel aufgehoben. Nichts ist wie es scheint, und die Figuren verbergen die Motive ihres Handelns vor dem Nächsten. Wie soll Käthchen auch erklären können, dass sie dem Grafen Wetter vom Strahl somnambul auf Schritt und Tritt folgt, ihm folgen muss? Vernünftig sind ihre Beweggründe jedenfalls nicht. Die Wahrheit liegt im Traum verborgen, und ihrem Traumbild gehorcht Käthchen. Die reale Welt bedeutet hier Lug und Trug. Mit dem „Käthchen“ schuf Kleist einen Gegenentwurf zur „Penthesilea“ – sie ist die Kehrseite der Amazone, „ihr andrer Pol, ein Wesen, das ebenso mächtig ist durch gänzliche Hingebung, als jene durch Handeln“, schrieb Kleist an seine Cousine. Mit „Käthchen“ entwarf er seine rätselhafteste Figur. Was verbirgt sich hinter dem Subjekt? Was ist wahr, was ist Lüge? Dies sind Fragen, denen der 33 Jahre alte Regisseur Bastian Kraft bereits in seiner Inszenierung von Kleists „Der zerbrochne Krug“ nachgeht, in der eine zersplitterte Figur im Mittelpunkt steht: Dorfrichter Adam, der Beschuldigter und Richter zugleich ist. In seiner jüngsten Regiearbeit „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ nach Fassbinder verschwimmen schließlich Selbstbild und fiktives Zelluloid-Bild, Realität und Illusion vollends. „Wer ist der echte Mensch dahinter?“, fragt Bastian Kraft. „Wahrscheinlich ist da nichts. Der Mensch ist ein Lügengebäude. Da ist kein wahres Ich, da ist kein Kern.“ Doch Kleists „Käthchen“ hat nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen; sie darf ganz bei sich sein und in einer zerbrochenen Welt ihre „natürliche Grazie“ bewahren.

Premiere am 21. Februar 2015 im Thalia Theater
 
Weitere Informationen finden Sie hier: www.thalia-theater.de/de/spiel...
Fotograf: Foto: Krafft Angerer Fotograf: Foto: Krafft Angerer
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